Unser Team der Möglichmacher.

Lichteneck

Über uns

Jugendhilfe · Therapie · Schule · Naturpädagogik · Schullandheim · Seminar- und Veranstaltungspavillon · Kunst- und Bewegungsatelier

Am Rand der Schwäbischen Alb bei Weilheim-Hepsisau entsteht mit dem Bildungscampus Lichteneck ein besonderer Ort für Kinder, Jugendliche und Familien. Hier verbinden sich Jugendhilfe, Therapie, Naturpädagogik, kreative Bildung und kulturelle Begegnung zu einem lebendigen Lern- und Erfahrungsraum.

Zum Bildungscampus gehören WaldZeit, AtelierZeit und KulturZeit ebenso wie eine pädagogisch-therapeutische Wohngruppe für Jugendliche, ein Therapeutikum mit Musiktherapie, Kunsttherapie, Heileurythmie und psychotherapeutischer Begleitung, das Schullandheim Lichteneck für Klassenfahrten und Ferienfreizeiten sowie Angebote für Eltern- und Familiencoaching.

Team

Unser Team der Möglichmacher am Bildungscampus Lichteneck begleitet Kinder und Jugendliche mit Herz, Mut und echter Begeisterung. Wir schaffen Räume, in denen Vertrauen wächst und individuelle Wege möglich werden.

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Hans-Peter Seeger

Campusleitung

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Johannes BartH

Technischer Leiter

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Nadin Zink

Waldpädagogin

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Angela Lauinger

Kreativpädagogin

Träger

Unser Träger ist seit über 80 Jahren in der Jugendhilfe aktiv. An den vier etablierten Standorten Michaelshof, Ziegelhütte, Schule und Seminar wird seit Jahrzehnten wertvolle pädagogische Arbeit geleistet. Mit dem neuen Standort Lichteneck erweitern wir unser Angebot und schaffen zusätzliche, geschützte Räume für Kinder und Jugendliche, die verlässliche Begleitung brauchen.

Ein Ort für einen Neubeginn

Am Michaelshof verbinden sich Schule und Wohngruppen zu einer Einrichtung, die sich die Aufgabe gestellt hat, Kindern und Jugendlichen aus schwierigen Situationen eine neue Perspektive zu bieten.

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Leben, lernen, arbeiten.

Die Ziegelhütte ist eine Einrichtung für Erziehungshilfe, die jugendlichen, Eltern und pädagogisch Tätigen Hilfestellung bietet.

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Privates Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum. Förderschwerpunkt ESENT.

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Ein Ort für einen Neubeginn

Praxisnahe Aus-, Fort- und Weiterbildung im Bereich der Jugendhilfe.

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Weitblick am Albrand. 
Zukunft gestalten.

Ein Modellprojekt zur ganzheitlichen Förderung junger Menschen und Familien im Landkreis Esslingen. Pädagogik, Therapie, Kunst und Erlebnispädagogik wird verbunden zu einem lebendigen Lern- und Lebensort.

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Chronik

Vom Schullandheim zum Bildungscampus – ein Ort mit Geschichte

Das Schullandheim Lichteneck blickt auf eine lange und vielschichtige Geschichte zurück: Von den Spuren einer mittelalterlichen Burg über die Nutzung in der NS-Zeit, die Jahrzehnte als beliebtes Schullandheim bis hin zur zeitweisen Unterkunft für geflüchtete Jugendliche – über Generationen hinweg war Lichteneck ein Ort der Begegnung, Bildung und Erholung.

Besonders prägend war die jahrzehntelange Verbindung zur Nürtingen-Grundschule in Berlin-Kreuzberg, die seit 1958 mit dem Haus verbunden ist. Generationen von Berliner Kindern haben hier Natur erlebt, Gemeinschaft erfahren und neue Perspektiven gewonnen – viele von ihnen zum ersten Mal fernab des Großstadtalltags.

Nach der Wiedervereinigung bot das Haus Familien aus den neuen Bundesländern einen Ort zum Ankommen. Von 2016 bis 2018 diente es zudem als erste Unterkunft für unbegleitete minderjährige Geflüchtete.

Heute wird das Gelände neu belebt: Als Bildungscampus Lichteneck entsteht – in enger Kooperation mit dem Landkreis Esslingen und getragen vom Michaelshof-Ziegelhütte e.V. – ein zukunftsweisender Ort für junge Menschen und Familien.
Ein Ort, der an die Geschichte anknüpft – und mit neuer Wärme, Klarheit und Beziehungskraft in die Zukunft führt.

Ab 2026

Start des Bildungscampus Lichteneck
Der Bildungscampus wird übergeben und öffnet seine Türen – ein Ort für Entwicklung, Gemeinschaft und neue Perspektiven, getragen vom Michaelshof-Ziegelhütte e.V. in Kooperation mit dem Landkreis Esslingen.

2018–2024

Sanierung und Konzeptentwicklung
Das Haus steht leer. Im Hintergrund laufen die Planungen und Vorbereitungen für ein neues Modellprojekt – den Bildungscampus Lichteneck.

2016–2018

Unterkunft für junge Geflüchtete
Bis zu 30 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge lebten im Haus. Die Stiftung Tragwerk betreute die Jugendlichen in dieser Übergangszeit.

2008

50 Jahre Schulpartnerschaft Berlin–Lichteneck
Feierliches Wiedersehen in Lichteneck: Gäste aus Berlin und dem Landkreis feiern 50 Jahre Bildungsfreundschaft mit Rückblicken und Musik.

1990er Jahre

Ort des Ankommens für ostdeutsche Familien
Nach der Wiedervereinigung wird Lichteneck auch für Familien aus den neuen Bundesländern ein Ort der Orientierung und Erholung.

1989

Nach dem Mauerfall: kreative Lösungen im Schullandheim Lichteneck
Übersiedler belegen das Haus – um Berliner Kinder weiter aufnehmen zu können, werden kurzerhand Musiksaal und Klassenzimmer der Grundschule Bissingen zu Schlafsälen umgenutzt.

1973

Kreisreform & Fortführung der Tradition im Landkreis Esslingen
Landrat Dr. Braun sichert den Fortbestand der Partnerschaft. Fachberater Karlheinz Rehm koordiniert fortan regelmäßig Erlebnisprogramme mit Berliner Schulklassen.

1967

Namensgebung Nürtingen-Grundschule Berlin
In Anerkennung der langjährigen Verbindung mit dem Landkreis Nürtingen wird die Berliner 20. Grundschule in „Nürtingen-Grundschule“ umbenannt.

1958

Erste Berliner Schulklasse in Lichteneck
Die Mädchenklasse 6b aus Berlin-Kreuzberg besucht Lichteneck – die Geburtsstunde einer bis heute lebendigen Partnerschaft.

1955–1989

Schullandheim für den Landkreis Nürtingen
Der Landkreis Nürtingen übernimmt das Haus offiziell als Schullandheim – damit beginnt die Ära als außerschulischer Lernort für Generationen von Kindern.

1945–1955

Nachkriegszeit & erste Nutzung als Schullandheim
Nach der Beschlagnahmung durch die US-Militärregierung übernahm das Evangelische Jungmännerwerk das Haus. Es wurde als Gästehaus und erstes Schullandheim genutzt.

1929–1935

Bau und Nutzung durch NS-Organisationen
Der „Stahlhelmbund“ begann mit dem Bau, konnte ihn jedoch nicht vollenden. 1934 übergab die Gemeinde die Ruine an die NSDAP. 1935 wurde das Heim fertiggestellt und als Erholungsheim für die Hitlerjugend genutzt.

ca. 1250–1504

Burg Lichteneck und die Familie von Lichteneck
Die Höhenburg wurde vermutlich von Ritter Marquard von Neidlingen erbaut, der sich ab 1289 „von Lichteneck“ nannte, sind heute nur noch geringe Quadermauerwerkreste vorhanden.

Partner

Landkreis Esslingen

Heidehof Stiftung

Mahle Stiftung

Stiftung Wohnhilfe